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Die Spektrum-Analysatoren aus der Spectran-Serie von Aaronia bieten zusammen mit der Hersteller-Option 182-x (Peak Power-Meter) eine gelungene Möglichkeit das Gerät auch als Powermeter im jeweilgen Frequenzbereich einzusetzen. Mit dieser Option kann z. B. die TX-Leistung einer WLAN Mini-PCI-Karte sehr einfach ermittelt werden.
Um bei einer WLAN-Karte überhaupt etwas messen zu können, muss diese aktiv Daten transferieren. Somit werden für die Messung der TX-Leistung eines Interfaces folgende Dinge benötigt:
Es liegt nahe, diese beiden Systeme auf Basis von MikroTiks RouterOS zu realisieren, da im RouterOS ein integrierter Bandbreitentest enthalten ist, der für die notwenige Last im WLAN sorgen kann.
Den Access Point haben wir mit einer normalen 5dBi Indoor-Antennen bestückt. Der WLAN Client mit dem DUT sieht wie folgt aus
Das Pigtail reicht hierbei als Antenne für den WLAN Client vollkommen aus, wenn der Access Point im gleichen Raum ein paar Meter entfernt steht, so dass sich der WLAN Client problemlos auf dem Access Point einbuchen kann.
Für eine 100% Genauigkeit, müsste nun zuerst vom Spectran aus das Dämpgungsglied und das Pigtail rauskalibriert werden. Mangels eines Mini-SMT und/oder MMCX Kalibrierungs-Abschlusses können wir das derzeit leider nicht machen, so dass wir mit dieser Einfügedämpfung leben müssen, ohne diese ganz genau zu kennen.
Zum Spectran ist noch anzumerken, dass das Peak Power-Meter ab Werk auf 2GHz kalibriert ist. D. h. man kann auch nur in diesem Bereich genaue Messungen machen. Aus diesem Grund verwenden wir
Das Display des Spectrans zeigt in diesem Modus nur ganze Zahlen an, deutlich komfortabler geht es mit dieser Powermeter-Software für Windows. Derzeit ist die Powermeter-Funktion in der LCS-Software noch nicht integriert, in späteren Versionen soll dies erfolgen.
Zunächst muss im Spectran der Powermeter-Modus aktiviert werden. Dies erfolgt durch drücken der Enter-Taste (3 Mal aus der Default-Einstellung Spectrum). Im rechten oberen Menükasten DISPLAYMODE springt der Modus durch drücken der Enter-Taste jeweils eins weiter. Normalerweise steht der Spectran hier auf SPECTRUM, drücken Sie so oft, bis im Menükasten der Modus RF angezeigt wird.
Die mittlere Textanzeige springt um auf dBM, jetzt ist der Spectran als Powermeter einsatzbereit.
Die eigentliche Messung erfolgt in mehreren Durchläufen mit 802.11b - 1MBit und 11MBit, mit 802.11g - 6MBit und 54MBit und mit 802.11a - 6MBit und 54MBit Brutto-Linkspeed. Bei jedem Duchgang transferieren Sie mit dem Bandbreitentester UDP 1500 Pakete vom DUT zum Access Point. Hierbei können Sie dann die aktuelle TX-Leistung des Interfaces auf dem Spectran oder unter Verwendung der Powermeter-Software auf Ihrem PC ablesen und mit den Soll-Angaben des Herstellers lt. jeweiligem Datenblatt vergleichen.
Bitte vergessen Sie hierbei nicht, auf den abgelesenen Wert 20dB zu addieren, die im Dämpfungsglied vorher verbrannt wurden!
Bitte lesen Sie immer vor einer derartigen Messung, welche maximale Eingangsleistung Ihr Powermeter verträgt und passen das Dämpfungsglied dementsprechend an. Ansonsten kann Ihr Powermeter unwiderruflich zerstört werden!
Um bei einer WLAN-Karte überhaupt etwas messen zu können, muss diese aktiv Daten transferieren. Somit werden für die Messung der RX-Leistung eines Interfaces folgende Dinge benötigt:
Es liegt nahe, diese beiden Systeme auf Basis von MikroTiks RouterOS zu realisieren, da im RouterOS ein integrierter Bandbreitentest enthalten ist, der für die notwenige Last im WLAN sorgen kann.
Den Access Point haben wir mit einer normalen 5dBi Indoor-Antennen bestückt. Der WLAN Client mit dem DUT sieht wie folgt aus
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